Satzung des Vereins Rhodesian Ridgeback-Hilfe e. V.

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

1.    Der Verein führt den Namen Rhodesian Ridgeback-Hilfe.

2.    Der Sitz des Vereins ist in 45657 Recklinghausen, Paul-Schürholz-Str. 12 b. Gerichtsstand ist Recklinghausen.

3.    Er wird im Vereinsregister des Amtsgerichtes Alzey eingetragen. Nach der Eintragung führt er den Zusatz e.V.

4.    Zweck des Vereins

4a) Der Verein vertritt und fördert den Schutz der Rasse Rhodesian Ridgeback und deren Mixe durch Aufklärung, Belehrung und gutes Beispiel. Er hat Verständnis für das Wesen der Tiere zu erwecken, ihr Wohlergehen zu fördern, jede Tiermisshandlung zu verhüten und deren strafrechtliche Verfolgung ohne Ansehen der Person des Täters zu veranlassen.

4b) Der Verein widmet sich der Betreuung der Hunde und deren Halter sowie der Vermittlung von Fund- und Abgabehunden aus Tierheimen, Privatinitiativen, privaten Haushalten und Tierschutzvereinen, insbesondere der Rasse Rhodesian Ridgeback und deren Mischlinge, in ein endgültiges Zuhause.

Der Satzungszweck wird insbesondere umgesetzt durch

-    präventive Aufklärung über die Rasse Rhodesian Ridgeback und deren Mischlinge

-    Zusammenarbeit mit ausgesuchten Tierärzten und Hundetrainern

-    Zusammenarbeit mit Tierheimen, Privatinitiativen und anderen Vereinen

-    Einsatz von ehrenamtlichen Helfern

-    Einrichtung von Pflegestellen zur vorübergehenden Aufnahme von Tieren

Langfristiges Ziel sollte der Aufbau einer Auffangstation sein.

§ 2 Gemeinnützigkeit

1.    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4.    Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Falls jedoch die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit übersteigen, kann ein hauptamtlicher Geschäftsführer und/oder das unbedingt notwendige Hilfspersonal angestellt werden. Für diese Tätigkeiten dürfen keine unverhältnismäßig hohen Vergütungen gewährt werden.

5.    Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist, soweit er für die steuerliche Behandlung von Bedeutung sein kann, vor der Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt zur Abstimmung vorzulegen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1.    Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, die das 14. Lebensjahr vollendet hat, jede juristische Person, Firmen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechtes werden, die bereit sind, Ziel und Zweck des Vereins zu verwirklichen.

2.    Der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft ist schriftlich unter Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer des Antragstellers beim Vorstand zu stellen. Minderjährige bedürfen der Unterschrift durch ihre gesetzlichen Vertreter, die sich damit verpflichten, die Mitgliedsbeiträge zu übernehmen.

3.    Über den Antrag entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung ist dem Antragssteller das Recht zu persönlichem Gehör zu geben.

4.    Jedem Mitglied wird nach Eingang des ersten Mitgliedsbeitrages eine Mitgliedsbestätigung ausgehändigt.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1.    Die Mitgliedschaft endet

a)    mit dem Tod des Mitglieds,

b)    durch freiwilligen Austritt,

c)    durch Streichung von der Mitgliederliste,

d)    durch Ausschluss aus dem Verein.

2.    Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist zum Schluss des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

3.    Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn trotz zweimaliger Abmahnung mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens zwei Monate verstrichen und die Beitragsschuld bis dahin nicht beglichen ist. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

4.    Ein Mitglied kann, wenn es wiederholt gegen die Vereinsinteressen, gegen die Satzung bzw. berechtigte Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane verstößt, durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

1.    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2.    Die ordentlichen Mitglieder entrichten einen regelmäßigen Beitrag, der von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Der Beitrag für das laufende Jahr ist bis zum 01. März eines jeden Jahres zu entrichten.

3.    Eine Rückvergütung der gezahlten Beiträge bei Austritt oder Ausschluss eines Mitgliedes findet nicht statt.

4.    Gerät ein Mitglied mit der Begleichung eines Jahresbeitrages in Verzug, so ist eine Mahngebühr zu entrichten. Nach Zahlungsverzug von mehr als drei Monaten kann das Mitglied unter Verpflichtung zur Zahlung der entstandenen Kosten ausgeschlossen werden.

5.    Der Verein ist berechtigt, für den satzungsgemäßen Vereinszweck Spenden von Mitgliedern oder Dritten entgegenzunehmen und zu quittieren. Diese Spenden sind so zu verwenden, dass der vom Spender angegebene Zweck, der im Rahmen der Vereinsziele liegen muss, bestmöglich verwirklicht wird.

§ 6 Organe des Vereins

1.    Organe des Vereins sind

a)    der Vorstand

b)    die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand

1.    Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind

a)    der/ die Vorsitzende

b)    der/ die stellvertretende Vorsitzende

c)    der/ die Schatzmeister(in)

d)    der/die Schriftführer(in)

2.    Im Innenverhältnis kann ein Vorstandsmitglied mehrere Vorstandsfunktionen ausüben.

3.    Der gesetzliche Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Im Innenverhältnis darf der/ die Schatzmeister(in) sowie der/ die Schriftführer(in) nur bei Verhinderung oder in Absprache mit dem/ der Ersten Vorsitzenden handeln.

4.    Der Vorstand ist grundsätzlich von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

5.    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch bis zu den Neuwahlen im Amt.

6.    Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

7.    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder, darunter der Erste Vorsitzende, anwesend sind. Zur Beschlussfassung genügt die absolute Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Ersten Vorsitzenden.

8.    Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter zu unterschreiben ist.

9.    Dem Vorstand obliegt die Vereinsgeschäftsführung sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens. Der Erste Vorsitzende überwacht die Einhaltung der Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung.

10.    Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.

§ 8 Revision

Die Mitgliederversammlung wählt mindestens einen Revisor für die Dauer von zwei Jahren. Die Aufgaben sind die Rechnungsprüfung. Die Rechnungsprüfung hat rechtzeitig vor der Jahreshauptversammlung stattzufinden, damit ein Bericht bis zur Versammlung vorliegt. Der Revisor darf jederzeit Einblick in die Vermögensverhältnisse des Vereins nehmen.

§ 9 Mitgliederversammlung

1.    Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden. Sie sind einzuberufen, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder unter Angabe des Grundes dies schriftlich verlangt.

2.    Die Einladung zur Mitgliederversammlung versendet der Vorstand entweder per Briefpost oder per E-Mail unter Beifügung der vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin an die Vereinsmitglieder. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung sind schriftlich mindestens 14 Tage vor Beginn der Versammlung beim Vorstand einzureichen.

3.    Die Mitgliederversammlung wird durch den Ersten Vorsitzenden geleitet, sofern nicht ein Versammlungsleiter zu bestellen ist. Erster Vorsitzender und Schatzmeister erstatten Bericht.

4.    Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere:

a)    die Wahl des Versammlungsleiters, der nicht für den Vorstand kandidieren darf, für die Zeit der Wahl des Ersten Vorsitzenden

b)    die Entlastung und Neuwahl des Vorstandes

c)    die Höhe des Mitgliedsbeitrages

d)    über Anträge der Vereinsmitglieder

e)    über Satzungsänderungen

f)    über die Auflösung des Vereins

5.    Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten. Es genügt die einfache Stimmenmehrheit. Qualifizierte Mehrheiten sind erforderlich soweit dies die Satzung vorschreibt.

6.    Jede ordnungsgemäße Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, unabhängig von der Anzahl der erschienen Mitglieder.

7.    Für Satzungsänderungen ist eine Zweidrittelmehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich.

8.    Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift vorzunehmen. Diese ist vom Versammlungsleiter zu unterschreiben. Waren mehrere Versammlungsleiter tätig, so unterzeichnet der letzte Leiter der Versammlung die gesamte Niederschrift. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

§ 10 Auflösung des Vereins

1.    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn den Mitgliedern in der satzungsgemäßen vorgesehenen Frist eine Tagesordnung zugegangen ist, die eine Abstimmung über die Vereinsauflösung angekündigt hat.

2.    Der Verein kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit der erschienenen Mitglieder, sofern diese wenigstens 50 % aller Mitglieder repräsentieren, aufgelöst werden.

3.    Im Falle der Auflösung sind zwei Vorstandsmitglieder, wovon einer der Erste Vorsitzende sein muss, gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

4.    Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Verein Menschen für Tiere e.V./ Taunus, Am Stollen 8, 65597 Hünfelden-Heringen, eingetragen beim Amtsgericht Limburg, Registernummer 7V817, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 11 Haftung

1.    Der Verein haftet nur mit dem Vereinsvermögen, nicht mit dem Privatvermögen des Vorstandes oder dem der Mitglieder.

§ 12 Satzungsänderungen

1.    Der Vorstand wird ermächtigt, durch einstimmigen schriftlichen Beschluss Satzungsänderungen vorzunehmen, die im Zuge des Eintragungsverfahrens von den beteiligten Behörden zwingend verlangt werden.

Wonsheim, 04.04.2009